Aufruf der Aktion „SOS Rettet das Hallenbad“


Vor dem Hintergrund der kommenden Sitzung des Freizeitbadausschusses der Stadt Schortens am 04.12.2014 versucht die Aktion „Rettet das Hallenbad“ alle Kräfte in der Stadt Schortens zu bündeln und nun auch die Schulen und Kindertagesstätten der Stadt und umliegender Kommunen, die das Hallenbad nutzen sowie die große schweigende Mehrheit der Bevölkerung ins Boot für eine gemeinsame Demonstration zu holen.

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Hinter der Aktion stehen die DLRG, Ortsgruppe Schortens-Jever; die Lebensweisen e.V.; die Schwimmsparte des HFC und die Rheumaliga AG.

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Die unterzeichnenden Vereine rufen am 4.12.2014 ab 18:00 Uhr auf dem Vorplatz der IGS Schortens zu einer Demonstration auf und bitten um die Unterstützung der gesamten Bevölkerung.

In ihrem Demonstrationsaufruf verweisen die Sprecher der Aktionsgemeinschaft auf die sich mehr als 2 Jahre hinziehende Diskussion in der Stadtpolitik. Aus ihrer Sicht haben sich die politischen Gruppen mit ihren Vorschlägen und Planungen für das Hallenbad zwischenzeitlich so verzettelt, dass es nun, um ihr Gesicht zu wahren, keine Lösung für den Erhalt des Hallenbades mehr geben soll, außer einer Schließung und dem Abriß.

 Mit der angestrebten Demonstration möchte man der örtlichen Politik sagen, das diese / ihre Einstellung zu kurzsichtig gegenüber der Bevölkerung ist und alle Fraktionen sich wieder auf die Ausgangslage besinnen sollten, um parteiübergreifend zu einer Lösung zu kommen.

Die Bürger der Stadt Schortens brauchen kein Erlebnisbad für 6 Millionen Euro mit Sauna und Sonnenliegeterrasse sowie weiterem Ambiente, das von Morgens 6:00 Uhr bis spät am Abend 22:00 Uhr geöffnet ist. Diese Bäder gibt es im Umland ausreichend.

 Die Stadt braucht für die Zukunft ein Hallenbad, das den Bedürfnissen aller Altersklassen gerecht wird! Sie soll sicherstellen, dass die derzeitigen und kommenden Schülergenerationen vor Ort schwimmen lernen, sich im Wasser bewegen können und nicht die Unterrichtszeit sitzend im Bus verbringen! Weiterhin soll die Bevölkerung, wenn sie Spaß am Schwimmen hat, dieses in ihrer Freizeit individuell oder in den örtlichen Vereinen sportlich ausleben können. Menschen mit Behinderung oder gesundheitlich Beeinträchtigten sollen auch weiterhin die Möglichkeit haben, sich losgelöst von Schmerzen oder anderen Einschränkungen im Wasser bewegen können.

Nachstehend der Aufruf an die Schulen, Kindertagesstätten und Bevölkerung zum lesen,  herunterladen und/oder weiterschicken.

Demo Aufruf